| Düvelsbrook Open Air |
| Dienstag, 2. September 2008 | |
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Die Kreisverbände der Jungen Union und der Jungen Liberalen, die sich an der Ausrichtung des Open-Air-Festivals am Samstag am Düvelsbrook in Plön beteiligten, distanzieren sich nachdrücklich von der Auswahl einiger teilnehmenden Bands durch den mitveranstaltenden Kreisjugendring, die den Verlauf der gesamten Veranstaltung beeinträchtigten. „Während des Festivals wurden wir von einigen politisch motivierten Bands überrascht, die sich in ihren Texten nicht mehr auf einem demokratischen Fundament bewegten“, so der Kreisvorsitzende der Jungen Union, André Jagusch. „Wir wollten mit der Veranstaltung jungen Nachwuchsbands die Möglichkeit eines öffentlichen Bühnenauftritts bieten – und keine Plattform, auf der einzelne linkspopulistische Musikgruppen ihre demokratiefeindliche und antikapitalistische Hetze verbreiten dürfen.“, ergänzt Gitta Wicknig, Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen. Höhepunkt war ein öffentlicher Aufruf zur Beteiligung an der sogenannten „Antikapitalistischen Demo“, die am kommenden Freitag in Plön angemeldet ist, sowie Hetzsongs gegen Polizei, Staat und Politik. „Hätten wir im Vorfelde gewusst, dass derartige Bands auf dem Festival auftreten dürfen, hätten wir von einer Beteiligung Abstand genommen.“, sind sich die beiden Kreisvorsitzenden einig. „Das ist gerade auch für die anderen aufgetretenen Bands unfair, die sich zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Music for Human Rights“ angemeldet hatten, und jetzt unter dem schlechten Image der Veranstaltung mit zu leiden haben.“ Die beiden Verbände halten eine weitere Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring vor dem Hintergrund dieser Eindrücke für sehr problematisch. |
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