| Der Kreisverband der Jungen Liberalen unter neuer Führung |
Der Kreisverband der Jungen Liberalen unter neuer Führung
Preetz. Der Kreisverband Plön der Jungen Liberalen steht seit gestern unter einer neuen Führung. Auf dem Kreiskongress in Preetz wurde die 24-jährige Personalfachkauffrau Gitta Wicknig aus Raisdorf zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Als stellvertretende Kreisvorsitzende steht ihr in Zukunft die 20-jährige Cornelia Recek aus Preetz zur Seite. Knut Voigt aus Raisdorf komplettiert als Schatzmeister den geschäftsführenden Kreisvorstand. Constantin Papaspyratos aus Heikendorf und Jan Voigt aus Raisdorf fungieren als Beisitzer. Die Jungen Liberalen möchten im Hinblick auf die Kommunalwahl verstärkt auf die jungen Wählerinnen und Wähler zugehen. "Die FDP im Kreis Plön hat es bisher leider gänzlich versäumt die jungen Menschen im Kreis anzusprechen.", so die neue Kreisvorsitzende Gitta Wicknig. "Dabei haben gerade die jüngsten Wahlen in Hessen und Niedersachsen gezeigt, dass liberale Politik vor allem für junge Wähler eine echte Alternative darstellt.", so Gitta Wicknig ergänzend. Weiterhin haben die JuLis über einen Antrag zur Änderung des Wahlgesetzes zur Wahl des schleswig-holsteinischen Landtags diskutiert. Der Antrag fordert die Einführung eines Mehrheitswahlrechts in Mehr-Personen-Wahlkreisen zur Schleswig-Holsteinischen Landtagswahl, um stabile und handlungsfähige Regierungsmehrheiten zu ermöglichen und eine zersplitterte Parteienlandschaft zu vermeiden, die die Regierungsbildung und die Funktionsfähigkeit unserer Parlamente derart unzumutbar beeinträchtigt wie aktuell in Hessen. Der Antrag wurde vom Kreiskongress einstimmig angenommen. "Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur 5%-Hürde darf für die Plöner FDP nicht bedeuten, dass man sich im Wahlkampf zurücklehnt.", äußert die neue Kreisvorsitzende in Richtung der Mutterpartei. "Ich warne die FDP davor, dieses Urteil nun als Freibrief zu betrachten. Gerade jetzt muss man dem Wähler beweisen, dass der Einzug in den Kreistag auch ohne dieses Urteil möglich wäre. Denn eine Partei, die nicht einmal jeden zwanzigsten Wähler zur Wahl motivieren kann, hat ein grundsätzliches Akzeptanz- und Überzeugungsproblem. Selbstverständlich werden wir die FDP mit allen Mitteln unterstützen, um ein gutes Ergebnis zu erreichen", so Wicknig abschließend. |
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